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Eine Nanny als Fotografin des Jahrhunderts

Immobilienmakler John Maloof erwarb zufällig ein paar Negative für ein geplantes Buch – und entdeckte Fotografien einer bis dato unbekannten Künstlerin, die bereits zu den besten des 20 Jahrhunderts zählt.

John Maloof an seinem Computer: Zehntausende von Fotos müssen noch gesichtet und eingescannt werden. (6. Januar 2011)
John Maloof an seinem Computer: Zehntausende von Fotos müssen noch gesichtet und eingescannt werden. (6. Januar 2011)
Keystone
Ein Grossteil des Materials besteht aus Negativen...
Ein Grossteil des Materials besteht aus Negativen...
Keystone
...und noch nicht entwickelten Filmen. (6. Januar 2011)
...und noch nicht entwickelten Filmen. (6. Januar 2011)
Keystone
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Die Geschichte ist so gut, sie könnte glatt erfunden sein. Der junge Immobilienmakler John Maloof arbeitet als Co-Autor an einem Buch über die Geschichte Chicagos. Auf der Suche nach Bildmaterial, bietet er auf einer Möbel-Auktion in Chicago 400 Dollar für eine Box mit alten Fotonegativen, in der Hoffnung, dass er das Material vielleicht für das Buch brauchen kann. Tatsächlich aber wird der Inhalt dieser Box sein Leben ziemlich durcheinander bringen. Darin befinden sich Negative einer unbekannten Fotografin. Fürs Chicago-Buch taugen die Bilder zwar nicht, aber als Maloof sich nach einigen Monaten noch einmal damit beschäftigt, entdeckt er, obschon Laie, seine Faszination daran. Er kauft weitere Bestände der unbekannten Fotografin, insgesamt über 100'000 Negative. Und er postet die Fotos auf einem eigenen Blog.

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