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«Eine Billigkamera rettete mein Leben»

Joseph Rodriguez war heroinsüchtig, als er mit 20 zum zweiten Mal aus dem Gefängnis kam. Durch die Fotografie fand er seine Sprache. Damit erzählt er Geschichten von Aussenseitern – zurzeit in Köln.

Die Hardhitta Gallery in Köln präsentiert bis zum 6. April 2013 die erste Retrospektive des international renommierten undvielfach preisgekrönten amerikanischen Dokumentarfotografen Joseph Rodriguez.
Die Hardhitta Gallery in Köln präsentiert bis zum 6. April 2013 die erste Retrospektive des international renommierten undvielfach preisgekrönten amerikanischen Dokumentarfotografen Joseph Rodriguez.
Joseph Rodriguez
Rodriguez' Fotografien geben intime Einblicke in die Lebenssituation unterschiedlicher Menschengruppen am Rande der Gesellschaft, ...
Rodriguez' Fotografien geben intime Einblicke in die Lebenssituation unterschiedlicher Menschengruppen am Rande der Gesellschaft, ...
Joseph Rodriguez
...und verschiedenen Universitäten in Europa.
...und verschiedenen Universitäten in Europa.
Joseph Rodriguez
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Herr Rodriguez, Einbrüche und Drogenhandel bestimmten Ihr junges Leben und brachten Sie schon früh ins Gefängnis. Nicht vieles deutete darauf hin, dass Sie eines Tages an Universitäten unterrichten werden.

Ich wuchs im New York der Sechzigerjahre auf. Als Latino mit brauner Haut. Einfach war das nicht. Ich drehte krumme Dinger, keine Kapitalverbrechen, aber es genügte, um mich hinter Gitter zu bringen. Als ich zum zweiten Mal rauskam, beschloss ich, mein Leben grundlegend zu ändern.

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