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Ein düsteres Universum

Zum 150. Geburtstag des norwegischen Malers Edvard Munch zeigt das Zürcher Kunsthaus viele seiner Druckgrafiken.

Er «betäubte» die Porträtierten: Edvard Munchs «Vampir». © The Munch Museum/The Munch-Ellingsen Group.
Er «betäubte» die Porträtierten: Edvard Munchs «Vampir». © The Munch Museum/The Munch-Ellingsen Group.
ProLitteris, Zürich
Zeitlebens zu denselben Motiven zurück: «Angst». © The Munch Museum/The Munch-Ellingsen Group.
Zeitlebens zu denselben Motiven zurück: «Angst». © The Munch Museum/The Munch-Ellingsen Group.
ProLitteris, Zürich
«In der Reflexion lag der Wunsch, dass meine Kunst mir Licht – und auch Licht für die Menschen – bringe.»: Mädchen auf der Brücke. © The Munch Museum/The Munch-Ellingsen Group/2013,
«In der Reflexion lag der Wunsch, dass meine Kunst mir Licht – und auch Licht für die Menschen – bringe.»: Mädchen auf der Brücke. © The Munch Museum/The Munch-Ellingsen Group/2013,
ProLitteris, Zürich
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Von Edvard Munch (1863–1944) porträtiert zu werden, war kein Zuckerschlecken. Im Gegensatz zu Malern, die ihre Arbeit mehr oder minder stumm verrichten, pflegte Munch (sprich: Munk) seine Modelle mit endlosen Monologen zu «betäuben». Selbstverteidigung nannte er das: «Ich baue um mich herum eine Mauer auf, damit ich ungestört malen kann.»

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