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Dieses Festival ist ein Irrgarten

Eine Kulturredaktorin besucht das Berner Aktionskunstfestival «Bone 18» – nur mit einem Programmflyer ausgestattet und ohne Performance-Kentnisse. Geht das gut?

Valentina Kobi
Pepe Dayaw kocht mit dem, was ihm in die Hände kommt: «Nowhere Kitchen»-Crew in der Stadtgalerie Progr.
Pepe Dayaw kocht mit dem, was ihm in die Hände kommt: «Nowhere Kitchen»-Crew in der Stadtgalerie Progr.
zvg/Sanja Latinovic

Irgendein Hinweis auf die Veranstaltungen müsste doch aussen am Progr Bern oder im Haus zu sehen sein. Aber kein Flyer ist aufgelegt, der das Aktionskunstfestival «Bone 18» bewerben würde. Mein Blick schweift durchs Treppenhaus: Nichts.

Dann kommt mir eine weiche Melodie zu Ohren, die mich in eine Aula führt.Zugezogene Vorhänge, ein süsslicher Geruch, vier Leute, ein Song. Und ich als einzige Zuschauerin. Hingebungsvoll singt eine Frau in Socken: «Don’t want to doubt life, but reality cuts me like a knife.» (Ich will nicht am Leben zweifeln, aber die Realität schneidet mich wie ein Messer.)

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