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Seine Bilder beleuchten die schmutzigsten Winkel der Seele

Er verlieh der Landschaftsmalerei eine kosmische Deutungsfülle: Nun widmet sich eine neue Ausstellung Pieter Bruegels Schaffen.

Im Gemälde «Der Triumph des Todes» (um 1562) flüchten die letzten Lebenden vor den Knochenmännern in einen gigantischen Sarg. Foto: Museo Nacional del Prado
Im Gemälde «Der Triumph des Todes» (um 1562) flüchten die letzten Lebenden vor den Knochenmännern in einen gigantischen Sarg. Foto: Museo Nacional del Prado

Das Tiber-Ufer mit den Segelschiffen, mit der Treppe, die vom Ufer zu einer Bogenhalle hinaufführt, und dem romanischen Kirchturm ist mit wenigen Sepiastrichen souverän aufs Papier geworfen. Mit deutlich dunklerer Tinte sind die kleinen Genreszenen im Vordergrund geschildert. In einem sargartigen Ruderboot drängen sich vier Personen ängstlich aneinander. Rechts lässt sich ein herrisch im Boot sitzender Mönch von zwei Kindern über den Fluss rudern.

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