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Das Feuer der Kunstförderung

Sammeln, fördern, ausstellen: Seit 200 Jahren prägt die Bernische Kunstgesellschaft (BKG) die kantonale Kunstszene. Das Jubiläum feiert sie mit der aufschlussreichen Ausstellung «Feu sacré» im Kunstmuseum Bern.

Bildet das Berner Kunstschaffen ab: Kuratorin  Annick Haldemann.
Bildet das Berner Kunstschaffen ab: Kuratorin Annick Haldemann.
Beat Mathys
Pop-Art nach Schweizer Art: Franz Gertschs «Paar» von 1969 (Hintergrund).
Pop-Art nach Schweizer Art: Franz Gertschs «Paar» von 1969 (Hintergrund).
Beat Mathys
Ein multimediales Selbstporträt: In Franti?ek Klossners  Installation «Intervall vital» bringt ein schmelzender Eisschädel Bilder in Bewegung.
Ein multimediales Selbstporträt: In Franti?ek Klossners Installation «Intervall vital» bringt ein schmelzender Eisschädel Bilder in Bewegung.
Beat Mathys
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Wie lassen sich 200 Jahre Bernische Kunstgesellschaft in einer Ausstellung zusammenfassen? Diese Frage stellten sich Kunstmuseumsdirektor Matthias Frehner und Kuratorin Annick Haldemann zu Beginn des Projekts. Dass die Jubiläumsausstellung im Kunstmuseum stattfinden würde, war schnell klar – immerhin weibelte die BKG früh für ein Museum an der Berner Hodlerstrasse, das 1879 eröffnet wurde. Doch die vielzähligen Aktivitäten der kantonalen Gesellschaft, die 1813 von Kunstfreunden gegründet wurde (siehe Kasten), lassen sich nicht so einfach in ein paar Ausstellungsräume packen. Schliesslich fokussierten Frehner und Haldemann auf die Kunstförderung der BKG. So versammelt «Feu sacré» Werke von 103 Preisträgerinnen und Preisträgern des renommierten Aeschlimann-Corti-Stipendiums, das die BKG seit 1942 jährlich vergibt und mit dem bis anhin 193 Künstler geehrt wurden.

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