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Bis hin zum unvermeidlichen Penisneid

Eine Psychologin und eine Zeichnerin wagten das Unmögliche: Ein Comic über das Leben und Denken von Sigmund Freud. Das Ergebnis ist vergnüglich, immerhin.

Schon wieder erreicht uns ein intellektueller Comicband aus Frankreich, dem Land von Leutnant Blueberry und Jean-Paul Sartre, von Asterix und Obelix und Foucault. Und neuerlich soll eine Geistesgrösse bebildert werden, Freud ist heute das Objekt der Zeichnungskunst (gestern wars Nietzsche). Das Dilemma bleibt allerdings dasselbe; Freuds äusseres, physisches Leben war uninteressant und wenig Comic-tauglich. Freud tat, was Philosophen, Wissenschaftler und Poeten halt so tun: Er sass am Schreibtisch und arbeitete. Spektakulär, komplex und abgründig war andererseits Freuds geistige Entwicklung, die in bahnbrechenden Schriften wie «Die Traumdeutung», «Totem und Tabu» oder «Das Ich und das Es» ihren publizistischen Niederschlag fand.

Expressionistische Illustration

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