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Alles Plakative ist ihm fremd

Ein Einzelkämpfer verweist grosse Kommunikationsagenturen auf die Plätze: Der Berner Grafiker Stephan Bundi ist gemessen an den Preisen der weltbeste Graphic-Designer. Atelierbesuch bei einem stillen Star.

Ganz oben angekommen im intarnationalen Grafiker-Olymp: Stephan Bundi in seinem Atelier in Boll. (Manuel Zingg)
Ganz oben angekommen im intarnationalen Grafiker-Olymp: Stephan Bundi in seinem Atelier in Boll. (Manuel Zingg)

Späte Fünfzigerjahre in Graubünden. Ein Bub betrachtet am Bahnhof Samedan Eisenbahnwerbung der SBB («Der Kluge reist im Zuge») und der Rhätischen Bahn, sein Blick wandert weiter über Tourismusplakate, die Feriendestinationen als irdische Paradiese präsentieren. Der Vater arbeitet bei der Rhätischen Bahn, eine Zeit lang wohnen sie sogar im Bahnhof von Samedan. Und dort hängen sie eben in grosser Dichte, diese Plakate, zu denen er sehnsüchtig hinaufschaut. So etwas möchte er später auch machen, in illustrierten Schulbüchern kann er stundenlang blättern, und er liebt die Kinderbücher von Alois Carigiet und die Welt von Walt Disney.

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