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9/11 – das letzte Tabu der Kunst

Zum zehnte Mal jährt sich der Terroranschlag von 9/11. Die Kunstszene liefert erstaunlich wenig zu diesem historischen Ereignis. Eine einzelne Fotografie allerdings verstört nach wie vor.

Terroranschlag als Live-Event: Die Fernseh-Bilder von 9/11 gehören zu den einprägendsten, die jemals geschaffen wurden – wie soll die Kunst da mithalten?
Terroranschlag als Live-Event: Die Fernseh-Bilder von 9/11 gehören zu den einprägendsten, die jemals geschaffen wurden – wie soll die Kunst da mithalten?
Keystone
Doch fehlt den meisten Werken die Provokation und auch Kontroverse wie man sie zum Beispiel von Künstlerinnen wie Marina Abramovic kennt. Im Rahmen ihrer Performance «Balkan Baroque» an der Biennale von Venedig 1997 setzte sich die Künstlerin auf einen Knochenhaufen und reinigte diese vom Blut. Eine Kunstaktion, um den Gräueln des Jugoslawienkrieges zu gedenken.
Doch fehlt den meisten Werken die Provokation und auch Kontroverse wie man sie zum Beispiel von Künstlerinnen wie Marina Abramovic kennt. Im Rahmen ihrer Performance «Balkan Baroque» an der Biennale von Venedig 1997 setzte sich die Künstlerin auf einen Knochenhaufen und reinigte diese vom Blut. Eine Kunstaktion, um den Gräueln des Jugoslawienkrieges zu gedenken.
Keystone
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Eigentlich kennt die Kunst keine Tabus. Ob Sex, Religion, Gewalt – alles, was schockiert, aufrüttelt und zum Nachdenken animiert, wird künstlerisch verarbeitet, diskutiert und analysiert. Denn oft ist es gerade die Kunst, die es schafft, mit ihren Mitteln Themen anzugehen, die man mit Worten nicht beschreiben kann.

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