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Spanierin, jetzt noch französischer

Freilichtoper mit Schmiss: In der Arena von Avenches legt Eric Vigié das Drama der «Carmen» frei. In der Titelrolle kommt Noëmi Nadelmann an ihre Grenzen.

Die «Carmen» prickelt und packt gerade auch in dieser fast kammermusikalischen Inszenierung. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)
Die «Carmen» prickelt und packt gerade auch in dieser fast kammermusikalischen Inszenierung. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Im Winter hat Eric Vigié keine Wettersorgen. Da ist er Chef der Lausanner Oper, jüngst umgebaut und bestimmt wasserdicht. Ganz anders bei seinem zweiten Job: In der Arena von Avenches war der Himmel erst im zweiten Anlauf zur Premiere der «Carmen» gnädig und regenfrei. Das gab der Zweitbesetzung am Samstag die Gelegenheit, die Inszenierung dem Publikum ganz im Sinne von Escamillo vorzustellen: «Le cirque est plein, c’est jour de fête.» Es ist die 20. Saison in Avenches, und auf dem Spielplan steht das Werk, das sich für diesen Ort am besten eignet.

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