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Mit Dornröschen in den Himmel

Wetterfühlig – und gleissend silbern im Klang: Isabelle Faust hat eine Stradivari mit staunenswerter Geschichte. Am Menuhin Festival gab die deutsche Violinistin ein pures Bach-Konzert.

Töne reiben sich, bis es wehtut: Die deutsche Violinistin Isabelle Faust bei ihrem Auftritt mit der «Dornröschen»-Stradivari in der Kirche Lauenen. Hinten: der Südafrikaner Kristian Bezuidenhout am Cembalo.
Töne reiben sich, bis es wehtut: Die deutsche Violinistin Isabelle Faust bei ihrem Auftritt mit der «Dornröschen»-Stradivari in der Kirche Lauenen. Hinten: der Südafrikaner Kristian Bezuidenhout am Cembalo.
Raphael Faux/zvg

Dornröschen ist eine Zicke. Und man kann es ihr nicht verargen. 150 Jahre lag die Violine vergessen auf einem Dachboden. Dann, wiederentdeckt von einem Geigenbauer, verschwand sie für lange Zeit in einem Tresor. «Dornröschen» heisst die Stradivari, erbaut 1704. Und man kann sich fragen, wer heute bekannter ist: Die Geige oder Isabelle Faust, die sie wiedererweckt hat.

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