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«Ich mag, dass sie mich mag»

Geballter Irrwitz: Nach dreimonatiger Zwangspause kehrt Chefdirigent Mario Venzago zurück ins Kultur-Casino – mit der Violinistin Patricia Kopatchins­kaja und einem der verrücktesten Werke der Geigenliteratur. Eine Begegnung.

«Ich habe mir oft gewünscht, dass wir mehr zusammen auftreten»: Chefdirigent Mario Venzago mit Patricia Kopatchinskaja im Kultur-Casino.
«Ich habe mir oft gewünscht, dass wir mehr zusammen auftreten»: Chefdirigent Mario Venzago mit Patricia Kopatchinskaja im Kultur-Casino.
Gian Losinger/zvg

Ein grosses Hallo. Patricia Kopa­tchinskaja und Mario Venzago umarmen sich im Flur des Kultur-Casinos. Er kommt von den Proben, sie ist eben eingetroffen, mit dem Rollkoffer in der Hand. «Wie geht es dir?, fragt Kopa­tchinskaja. Es ist eine Frage in Moll, mit ernstem Unterton. Mario Venzago hat eine schwierige Zeit hinter sich. Ende September liess sich der Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters einer schweren Rückenoperation unterziehen.

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