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Happy Birthday, Camerata Bern!

Einmal haute ein Geschäftsführer mit der Kasse ab. Und einmal hätte sich die Camerata Bern beinahe in Luft aufgelöst. Aber jetzt zum Fünfzigsten ist sie in Hochform. Fünfzig, pardon, zehn Gründe, um sie zu feiern.

Die Camerata im Jahr 1963 und heute.
Die Camerata im Jahr 1963 und heute.
Christian Pfander/zvg

1. Das Niveau Wer kann musikalisch mit der Camerata Bern mithalten? In der Bundesstadt ist uns kein Orchester bekannt. Die Camerata ist und bleibt das einzige Berner Ensemble mit internationaler Ausstrahlung. Die geplanten Konzerttourneen – im Oktober nach Mexiko, im April 2013 durch Südamerika – zeugen davon. Ihren Anspruch markiert die Camerata Bern schon visuell: Das 14-köpfige Streichorchester – nach Bedarf mit zusätzlichen Musikern verstärkt – tritt stehend auf und ohne Dirigent. Will heissen: Hier zelebrieren Musiker mit Solistenformat die Tugenden von klein besetzter Kammermusik im Grossen. So ausgefeilt, homogen und konzentriert ist klassische Musik sonst kaum zu hören. Unter der künstlerischen Leitung von Violinistin Antje Weithaas ist die Camerata Bern in den letzten Jahren zudem risikofreudiger geworden.

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