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Das Spektakel der anderen

Die Zürcher Oper kassiert vom Staat jährlich fast 80 Millionen Franken. Warum sich diese Subvention nur schwer rechtfertigen lässt.

Vor halbleeren Rängen: Eine Szene aus der Zürcher Inszenierung von «Moses und Aron».
Vor halbleeren Rängen: Eine Szene aus der Zürcher Inszenierung von «Moses und Aron».
Keystone
Aufwändig: «Moses und Aron» war eine besonders teure Inszenierung.
Aufwändig: «Moses und Aron» war eine besonders teure Inszenierung.
Keystone
Fast 80 Millionen pro Jahr: Die Oper ist mit Abstand Zürichs teuerste Kulturinstitution.
Fast 80 Millionen pro Jahr: Die Oper ist mit Abstand Zürichs teuerste Kulturinstitution.
Keystone
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Das Dilemma der grössten Schweizer Oper, der Oper generell, ist seit Jahrzehnten dasselbe: Die Allgemeinheit der Steuerzahler finanziert der winzigen Minderheit der Liebhaber einen millionenteuren Kunstgenuss. Der Beitrag der öffentlichen Hand ist dabei aussergewöhnlich hoch. Als Nummer eins der kantonalen Kultursubventionsempfänger liegt die Oper mit Zuwendungen von jährlich 78,2 Millionen Franken weit vor dem zweitplatzierten Zürcher Theater, das pro Jahr mit 1,7 Millionen Franken subventioniert wird. Der Selbstfinanzierungsgrad der Institution liegt ausserdem nur knapp über 40 Prozent.

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