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Chefdirigent Venzago fällt aus

Harter Schlag für Mario Venzago: Nach einer schweren Rückenoperation muss der Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters für unbestimmte Zeit pausieren.

Mario Venzago muss pausieren.
Mario Venzago muss pausieren.
Renate Heer /zvg

Es war am 25. September, als Mario Venzago im Kultur Casino sein vorerst letztes Konzert leitete. Der Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters eröffnete die Saison mit Dmitri Schostakowitschs vierter Sinfonie und holte mit dem Orchester viel von dem heraus, was die Musik an Tragik und Härte bereithält.

Dass etwas nicht stimmte, war offenkundig: Venzago dirigierte nicht wie üblich als stehender Maestro, sondern sitzend auf einem Stuhl. Und als ihn das Publikum am Ende klatschend zurück auf das Podium holte, benötigte der 68-Jährige Hilfe beim Treppensteigen. Seit Wochen schon konnte Venzago nur noch unter grossen Schmerzen im Sitzen dirigieren.

Kurz nach dem Saisonauftakt liess sich der Chefdirigent Anfang letzter Woche einer schweren Rückenoperation unterziehen. Nun fällt er auf unbestimmte Zeit aus. Von einer längeren Absenz ist auszugehen. Gefährdet ist auch Venzagos Auftritt beim Neujahrskonzert mit Patricia Kopatchinskaja.

Holliger als Ersatz

Konzert Theater Bern hat gestern kommuniziert, dass Mario Venzago für vorerst zwei Konzerte pausieren muss. Betroffen ist das zweite, doppelt geführte Abokonzert des Berner Symphonieorchesters am 21. und 22. Oktober sowie das Galakonzert am 4. November. Für das nächste Abokonzert mit Werken von Arnold Schönberg und Robert Schumann konnte Heinz Holliger als Ersatz gewonnen werden. Der Gastdirigent für das Galakonzert am 4. November mit Opernstar Simone Kermes will das Symphonieorchester in den kommenden Tagen bekannt geben.

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