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«Weniger Missen als Pandabären»

Heute feiert Michael Steiners «Missenmassaker» am Filmfestival Locarno Premiere. Warum der Film ein Beitrag zum Minderheitenschutz sein soll und weshalb es so schwierig ist, eine Leiche zu sein: Antworten im Video.

Schweizer Filmemacher haben ein Herz für Minderheiten, das findet zumindest der Regisseur Michael Steiner. Auch sein Herz schlägt für Minderheiten, die vom Aussterben bedroht sind: für Missen. Trotzdem lässt er in seinem neuen Film «Missenmassaker» reihenweise schöne Frauen sterben.

Als Missenhasser will er sich jedoch auf keinen Fall verstanden wissen. Im Gegenteil. «Der Film ist mein Beitrag zum Minderheitenschutz. Es gibt ja beinahe weniger Missen als Pandabären», sagte er in einem Video-Interview am Rande des Filmfestivals Locarno. Dort feiert der Streifen am Freitag Abend Premiere.

Vinzenz veräppelt Buri

Mit dabei sind allerhand schöne Frauen, darunter die Ex-Miss-Schweiz Nadine Vinzenz, die den Thurgauer-Dialekt ihrer Missen-Kollegin Anita Buri veräppelt. «Das ist mir überhaupt nicht schwer gefallen», sagt dazu Vinzenz, die splitterfasernackt im Film zu sehen ist. Für eine andere schöne Schauspielerin, Andrea Vetsch, war die Darbietung als Leiche eine Herausforderung. «Als Models sind wir immer lebendig», erklärte sie.

Bei den Dreharbeiten in Thailand mussten die Schauspielerinnen aber noch mit anderen Schwierigkeiten kämpfen: mit Schlangen, Skorpionen und anderen Viechern. Michael Steiner kam dieser Horror gerade recht: «Das schweisste unser Team zusammen.»

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