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Spielberg tat sich schwer mit der Verfilmung von «Tim und Struppi»

Kommende Woche läuft die Verfilmung von «Tim und Struppi» in den Schweizer Kinos an. Regisseur Steven Spielberg berichtet, wie er bei der Arbeit beinahe an seinen eigenen Ansprüchen gescheitert wäre.

Schweres Erbe: Regisseur Steven Spielberg (mitte) mit den «Tim und Struppi»-Darstellern Jamie Bell (links) und Gad Elmaleh anlässlich der Weltpremiere am 22. Oktober in Paris.
Schweres Erbe: Regisseur Steven Spielberg (mitte) mit den «Tim und Struppi»-Darstellern Jamie Bell (links) und Gad Elmaleh anlässlich der Weltpremiere am 22. Oktober in Paris.
Keystone

Regisseur Steven Spielberg («Der weisse Hai», «Indiana Jones») wollte bei seiner lange geplanten Verfilmung eines «Tim und Struppi»-Comics alles richtig machen. «Um überhaupt Hergés Vision auf der Leinwand umsetzen zu können, musste ich in der Lage sein, eine der Geschichten so zu adaptieren, dass er stolz darauf gewesen wäre», sagte der 64-Jährige der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Deswegen habe er «die Messlatte selbst weit über meine Möglichkeiten gehoben, ich habe zwei, drei Drehbücher entwickelt, mit denen ich nicht glücklich war». Also habe er erst einmal die Rechte, die er schon Anfang der 80er Jahre erwarb, ruhen lassen.

Detailgetreue Verfilmung

Am Donnerstag kommt seine Adaption des «Tim und Struppi»-Comics «Das Geheimnis der 'Einhorn'» nun als 3D-Animationsfilm in die Kinos. Spielberg wollte, dass die Figuren so aussehen, wie Hergé sie gezeichnet hatte. Um den Schauspielern, die gefilmt und dann digitalisiert wurden, zu helfen, hängte er Schlüsselszenen aus den Comics auf, «ungefähr hundertmal grösser hochkopiert als die Originale».

Über sein Interesse an einem «Tim und Struppi»-Film sagte der Oscarpreisträger: «Was mich dazu gebracht hat, einen Film mit Tim zu drehen, ist wohl, dass ich nicht so mutig bin wie er».

dapd/mrs

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