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Schöner leiden in Schummertal

Diesen Junkie will man lieben: Der Film «Der Goalie bin ig» von Sabine Boss balanciert zwischen Heiterkeit und Schwermut und trifft damit den Geist des Mundartromans von Pedro Lenz.

Zurück in die Achtzigerjahre: Goalie (Marcus Signer) und sein Freund Ueli (Pascal Ulli, im Auto) in der Literaturverfilmung «Der Goalie bin ig».
Zurück in die Achtzigerjahre: Goalie (Marcus Signer) und sein Freund Ueli (Pascal Ulli, im Auto) in der Literaturverfilmung «Der Goalie bin ig».
zvg

Was gibts denn da zu lachen? «Sali, i bi der Goalie», sagt der ahnungslose Junkie, als er in Frankreich jenes Drogenpäckchen abholt, das ihn für ein Jahr in den Knast nach Witzwil bringen wird. Bei der Päckchenübergabe wankt sein Gegenüber wie ein dunkles Verhängnis auf ihn zu, die Haare zum Rossschwanz zusammengebunden, und knurrt: «Je parle pas l’allemand.» Der Clou: Der Dealer wird gespielt von Pedro Lenz, dem Autor des Mundartromans «Der Goalie bin ig», in dessen Verfilmung wir uns seit fünf Minuten befinden.

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