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Portman und das Phantom

Die iranisch-amerikanische Künstlerin Shirin Neshat hat den Trailer zum 51.Wiener Filmfestival Viennale gestaltet – und sich dabei an surrealistischen Vorbildern von Man Ray bis Jean Cocteau orientiert.

Das knapp zweiminütige, schwarz-weisse Werk mit Oscar-Preisträgerin Natalie Portman in der Hauptrolle firmiert unter dem Titel «Illusions & Mirrors» und ist der 20. «Little Film», den das Filmfestival bei einer Filmpersönlichkeit in Auftrag gegeben hat. Unter den bisherigen Filmschaffenden waren unter anderen David Lynch, Jean-Luc Godard, Agnes Varda und Apichatpong Weerasethakul.

Neshat kommt ursprünglich von der Videokunst, machte zuletzt aber auch mit ihrem Spielfilm «Women Without Men» von sich reden. Für den Trailer arbeitete sie mit dem Kameramann Darius Khondji zusammen, der zuletzt auch Michael Hanekes «Amour» ins Bild setzte.

Der Film zolle den Schwarzweiss-Stummfilmen von surrealistischen Regisseuren Tribut, darunter Man Ray, Jean Cocteau, Luis Buñuel und – später – Maya Deren, wird Neshat auf der Webseite der Viennale zitiert. «Thematisch schlug ich einen komplett neuen Weg ein, denn der Film ist weit entfernt von meinen vergangenen sozialpolitischen Arbeiten über den Iran und Islam, sondern schildert eine absolut zeitlose, universelle Geschichte.»

SDA/lkra

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