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Kurzfilm der Woche: Streckenrekord am Lauberhorn!

Die Lauberhornabfahrt ist die spektakulärste Abfahrtsstrecke der Welt. Wer sich aus dem Starthäuschen wagt, braucht stahlharte Nerven – auch im Sommer.

Auf Ski an der Kuh vorbei: «Lauberhornrennen im Sommer» von Daniel Zimmermann.

Der Russi-Sprung, die Minsch-Kante und das Ziel-S: Alleine schon diese Begriffe sorgen für feuchte Hände – selbst wenn man bloss zu Hause auf dem Sofa sitzt. Die Lauberhornabfahrt ist nichts für Weicheier und nur für die besten Skicracks der Welt fahrbar.

Der Filmer Daniel Zimmermann setzt noch einen drauf. Er versucht sich nicht nur selber an der spektakulären Strecke, er verlegt seine Fahrt auch noch in den Sommer. In Zusammenarbeit mit Experten (Heinz von Allmen und Bernhard Russi) wurde die Ideallinie der Lauberhornabfahrt im Gras markiert und darauf mit Holzleisten nachgezeichnet. Was der Skirennfahrer erstrebt, aber nie perfekt erreicht, ist in der präzisen Installation optimal verwirklicht. Ein zehnköpfiges Team hat für den Auf- und Abbau insgesamt acht Tage aufgewendet. Ein «Mixed-Media-Kunstprojekt» nennt Zimmermann seinen Kurzfilm.

Beim Kurzfilm «Lauberhornrennen im Sommer» ist alles wie im Winter. Bloss gibt es statt Schnee Gras, statt Ski eine Kamera im Zeitraffer und statt Pistenarbeiter grasende Kühe. Fürs echte Rennerlebnis sorgen die Stimmen von Matthias Hüppi und Bernhard Russi, die Daniel Zimmermanns Fahrt kommentieren. Die Sommer-Bestzeit liegt übrigens bei 2 Minuten 23 Sekunden und 75 Hundertsteln. Das ist eine Sekunde schneller als Kristian Ghedinas Streckenrekord. Und jetzt sind Sie dran: Ab ins Starthäuschen und los!

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