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Kurzfilm der Woche: Pinkle nie auf den Büchsenmann!

«Reign of Death» ist düsteres, monumentales Hollywood-Kino aus der Feder von Matthew Savage («The Dark Knight»). Vieles kommt uns bekannt vor – ausser der Pointe. Die ist krude.

Der Killer repetiert die Gangsterfloskeln, die uns aus den vielen Hollywood-Blockbustern wohlbekannt sind: «There’s an easy way to do and there’s a hard way to do» et cetera. Dann knallt der Killer den «Büchsenmann» ab und pinkelt drauf. Urin fliesst in die eine Richtung und Strom fliesst in die Gegenrichtung ... es ist der Reigen des Todes.

Der Reigen hat kein Anfang und kein Ende. Der Täter liest in der Zeitung von seinem letzten Opfer und wird bereits anvisiert: Er ist das künftige Opfer. Und es ist ja auch keineswegs so, dass der Mensch sympathischer wäre als der Roboter, der am Schluss lädiert zum Wasser wankt. «Täter kommen immer an den Tatort zurück», nuschelt er noch.

Es ist düsteres, monumentales Hollywood-Kino, das uns der Regisseur des Films, Matthew Savage (als Konzeptor auch an Grossprojekten wie «The Dark Knight» oder «Kick-Ass» beteiligt), hier zeigt. 5000 Pfund habe ihn diese Kombination von Film noir und Science-Fiction gekostet, erklärte er in einem Interview. Die Kurzfilm-Szene hat es ihm reichlich gedankt, noch immer wird der Film in einschlägigen Foren hymnisch gepriesen.

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