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Kurzfilm der Woche: Kämpfen wie Federer

Erreicht das Tennisidol den Final in Paris? Wird der junge Charles glücklich mit seiner Angebeteten? Robin Harsch macht sich in seinem Kurzfilm «Federer et moi» Sorgen um beides.

Roger Federer ist nicht nur für Intellektuelle und Journalisten Thema und Inspiration, sondern auch für Künstler und Filmemacher. Der Genfer Regisseur Robin Harsch geht in seinem Kurzfilm «Federer et moi» von zwei jungen Menschen aus, die einen Kampf auszutragen haben – wobei einer davon Federer ist, der 2005 endlich auch das French Open gewinnen will. Parallel dazu kämpft der Romantiker Charles, ein Freund des Regisseurs, um die Liebe der von ihm angebeteten Jasna. Und wie Federer in Rafael Nadal hat auch Charles einen Rivalen aus Spanien, und zwar einen kleinen Mann aus Barcelona, der Jasna in Genf besuchen kommt.

In einem pseudodokumentarischen, auf Lo-Fi getrimmten Filmtagebuch zeigt der grosse Federer-Fan Robin Harsch, wie sein Idol und sein bester Freund kämpfen. In einer geschickten Montage wird die Liebesgeschichte parallel zum Tennisturnier gezeigt, mit denselben Hochs und Tiefs und denselben Hindernissen und Freuden. Und genauso wie es mehr als ein Turnier gibt, gibt es mehr als nur eine Frau, auch wenn man das in gewissen Momenten vergessen mag.

Robin Harsch (*1977) hat an der École Cantonale d'Art de Lausanne studiert und arbeitet als Regisseur und Schauspieler. Er hat unter anderem die Hauptrolle in «Un autre homme» von Lionel Baier gespielt. Für «Federer et moi» erhielt er 2006 den Preis für den besten Schweizer Film am Kurzfilmfestival Winterthur.

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