Zum Hauptinhalt springen

Kurzfilm der Woche: Es pumpt der Züri-Beat, juhe!

Die Street Parade ist für Agglos. Zürcher wissen: So manche fidele Langstrassen-Gaudi endet bei der Hardbrücke. Luc Gut hat den grauen Flecken visualisiert und vertont.

Wie und wann sounded ein Tram, zum Beispiel? Hören und sehen Sies selbst.

Es ist wohl nicht einfach, diesen eintönigen industriellen Brachen künstlerisch etwas abzugewinnen. Sie breiten sich aus an den Rändern, teils sogar im Innern der Städte, egal ob Madrid, Warschau oder Züri. Dann siehts so aus wie bei der Hardbrücke. Grauer Asphalt und weisse Pfeile, mehrere Spuren, Geleise und Brückenpfeiler.

Luc Gut (*1984), Zürcher Filmemacher und ZHdK-Absolvent, hat sich in seinem 4-Minüter «1 km Zürich Hardbrücke» einem solchen Flecken gewidmet. Jedem Akteur – Autos, Passanten, Trams, Züge – ordnet er einen Soundfetzen zu, und diese Fetzen formiert er zu einem spartanischen Techno-Flickenteppich. Das Arrangement wirkt düster, ja gespenstisch.

Essenz des urbanen Stop-and-Go?

Hat Gut mit «1 km Zürich Hardbrücke» tatsächlich den wahren Sound der Hardbrücke entdeckt, die rhythmische Essenz des urbanen Stop-and-Go? Oder versucht er eine solche Entdeckung bloss trickreich zu suggerieren? Handelt es sich um eine herbeigezwungene Montage, bei der Ton und Bild überhaupt nichts miteinander zu tun haben, eigentlich?

Einerlei, Eins jedenfalls ist klar: Der Züri-Beat pumpt, und es groovt. Die Hardbrücke groovt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch