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Kirk Cameron und Michael Bay «gewinnen» Goldene Himbeeren

Vor den besten werden traditionell die schlechtesten Hollywood-Leistungen benannt. Michael Bay und Kirk Cameron räumen dabei richtig ab. Vier «Preise »für beide.

Hauptsache Explosionen und hübsche Frauen, er ist einer der grossen Abräumer bei den «Razzies»: Michael Bay bei der Premiere seines «ausgezeichneten» Filmes «Transformers: Age of Extinction». (23.06.2014)
Hauptsache Explosionen und hübsche Frauen, er ist einer der grossen Abräumer bei den «Razzies»: Michael Bay bei der Premiere seines «ausgezeichneten» Filmes «Transformers: Age of Extinction». (23.06.2014)
Alexander F. Yuan, Keystone

Vor den Oscar-Preisen für die besten Filme bekommen traditionell Hollywoods mieseste Leistungen bei der Verleihung der «Goldenen Himbeeren» ihr Fett weg. Bei der 35. Ausgabe erwischte es Cameron Diaz, Kirk Cameron und Michael Bay, die zu schlechtester Schauspielerin, schlechtestem Schauspieler und schlechtestem Regisseur gekürt wurden.

Häme auch in den sozialen Medien. Ein Twitter-User schreibt: «Kein Wunder, dass ‹Saving Christma›s abräumt. Kompletter Dreck.»

Diaz war gleich an drei Produktionen beteiligt, die mit «Razzies»bedacht wurden: «The Other Woman», wo sich eine Frau und die beiden Geliebten ihres Ehemanns zusammentun, um ihm das Leben zur Hölle zu machen, «Sex Tape», bei dem ein Paar seine privaten Darbietungen versehentlich in der Cloud veröffentlicht und «Annie», dem «schlechtesten Remake».

Schlecht, schlechter, Cameron

Cameron holte sich die Himbeere nicht nur für seine Hauptrolle in «Kirk Cameron's Saving Christmas» ab. Der in der Kritik ohnehin durchgefallene Film bekam auch noch die Razzies für schlechtestes Drehbuch, schlechtester Film und schlechteste Screen Combo.

Trailer von «Saving Christmas» (Quelle: Youtube / Film Festivals and Indie Films)

Regisseur Michael Bay bewahrten auch die mehr als eine Milliarde Dollar weltweit nicht vor der Goldenen Himbeere als schlechtester Regisseur, die sein Film «Transformers: Age of Extinction»eingespielt hatte. Bei den Razzies wurde der Titel in «Age of Ex-STINK-tion verballhornt und auch noch mit den Himbeeren für den schlechtesten Nebendarsteller bedacht. Kelsey Grammar, immerhin fünffacher Emmy-Gewinner, erhielt auch noch für seine Rollen in «Legends of Oz», «Think Like A Man Too»und «Expendables 3»diese «Auszeichnung».

Passend: Auch Megan Fox unter den «Ausgezeichneten»

Megan Fox, die mit den «Transformers»berühmt wurde, bekam die Himbeere als schlechteste Nebendarstellerin in «Teenage Mutant Ninja Turtles», einem von Bay produzierten Film.

Ben Affleck wurde hingegen vom Fluch der Goldenen Himbeere «erlöst», die er 2003 für den Film «Gigli»erhalten hatte. In Anerkennung für seinen Oscar-preisgekrönten Film «Argo» und seine schauspielerischeLeistung in David Finchers «Gone Girl» erhielt er einen «Razzie Redeemer Award».

Lieber bessere Filme? Dann schauen Sie ab ca. 00.30 Uhr den Liveticker zur Oscar-Nacht auf Redaktion Tamedia.

SDA/rsz

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