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Karate Kid wird Kung Fu Baby

Die Zutaten des Remakes von «Karate Kid» bleiben gleich. Weil die Handlung zeitlos ist, stört das nicht. Im Gegensatz zu anderen Neuauflagen bietet diejenige des Kampfsportklassikers viel Spass.

Viel hat sich in den letzten 27 Jahren nicht geändert: ein Junge, ein Umzug, nölende, schubsende Pausenhofrowdys, ein asiatischer Lehrmeister, hartes, ausdauerndes Training, morgenländische Weisheiten und die Metamorphose vom Opfer zum Helden im Kampfsport. Die dramaturgischen Ingredienzen sind in Harald Zwarts «Karate-Kid»-Remake letztlich dieselben wie schon 1983 bei John G. Avildsen. Warum also die gleiche Geschichte noch einmal erzählen?

Dass Amerikaner keine Synchronfassungen mögen, ist einer der gängigen Gründe für ein Remake, spielt bei einer US-internen Neuauflage aber natürlich keine Rolle. Eher schon, dass sich die Filmtechnik rasant weiterentwickelt hat. Man dreht den gleichen Film einfach noch mal, diesmal aber «state of the art».

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