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«Für Westeuropa sind wir Ungarn Clowns. Oder sogar Vampire»

«Ungarn ist noch immer eine Demokratie», sagt Kornél Mundruczó. Foto: Doris Fanconi

Hetze gegen Flüchtlinge, Angriffe auf Medien, Antisemitismus: Wie kann man noch in Ungarn leben?

Viktor Orbáns Wiederwahl Anfang April wurde von Rechtspopulisten bejubelt, etwa von Marine Le Pen.

Wie bitte?

Würden Sie den Populismus in Ungarn mit demjenigen in Ländern wie Deutschland, Frankreich oder der Schweiz vergleichen?

Macht Ihnen das keine Angst?

Ein doppeltes Sprechen?

Also gibt es keine Gefahr für Minderheiten in Ungarn?

In Ihrem Film «Jupiter’s Moon» gibt es einen Flüchtling, der fliegen kann.

Im Film sagt eine Figur, wir hätten uns zu lange in der Horizontalen orientiert, vielleicht wäre es wichtiger, nach oben zu schauen. Ein religiöses Bekenntnis?

Sie waren selbst länger in einem Flüchtlingslager, für Recherchen.

In Ihrem Theaterstück «Hard to Be a God» schien Mord die einzige Lösung, um eine Gewaltspirale durchbrechen zu können.

«Alle meine Filme und Theaterstücke haben eine Botschaft: Entmenschlicht euch nicht.»

Oder in Paradoxien?