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Filme für gute Gefühle

Der Filmer Thomas Rickenmann dokumentiert Schweizer Traditionen. Mit seinen ruhigen Bildern trifft er den Nerv der Zeit.

Ohne Filmcrew, ohne Drehbuch, ohne Vorrecherchen: Thomas Rickenmann packt die Kamera, geht aufs Land zu den Leuten und filmt. Foto: Daniel Ammann
Ohne Filmcrew, ohne Drehbuch, ohne Vorrecherchen: Thomas Rickenmann packt die Kamera, geht aufs Land zu den Leuten und filmt. Foto: Daniel Ammann

Warum in die Ferne schweifen? Lieber entdeckt Thomas Rickenmann das Fremde in seiner Umgebung. Die Sanftheit schroffer Berge. Mystische Figuren, die um die Zeit des Silvesters frühmorgens jodeln. Oder Mannen, die mit einem Baumstamm kilometerweit gehen und ihn dann wieder zurück ins Dorf bringen.

Landschaften, Lebensformen, Bräuche der Schweiz – sie ziehen die Aufmerksamkeit Thomas Rickenmanns, 39, auf sich. «Mich interessiert, was ich nicht kenne, obwohl es Teil meiner Heimat ist», sagt der Filmemacher aus dem sankt-gallischen Wattwil. In den letzten zehn Jahren hat sich Rickenmann einen Namen gemacht mit seinen Dokumentationen, darunter «Silvesterchlausen im Appenzellerland» von 2011 oder «Alpzyt», die 2016 nahezu 50'000 Menschen in die Kinos lockte und auch in Deutschland lief – für einen Schweizer Dokumentarfilm eine Sensation.

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