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Die morbide Seite von Cannes

Je näher am Tod, desto besser die Kunst? Von Woody Allens «Irrational Man» über Gus Van Sants «The Sea of Trees» bis zum Dokufilm über Amy Winehouse dreht sich am Filmfestival in Cannes vieles um das Ende.

Im Wald der Selbstmörder: Matthew McConaughey (vorne) im Film «The Sea of Trees».
Im Wald der Selbstmörder: Matthew McConaughey (vorne) im Film «The Sea of Trees».
zvg

Zwischendurch kann man in Cannes durchaus die Orientierung verlieren. Da sitzt man also im Kinosaal, wo plötzlich ein derart grelles Blitzlichtgewitter losbricht, dass man sich wieder draussen am roten Teppich wähnt. Da, wo allabendlich die Stars die Treppen zum Festivalpalast hochsteigen und nonstop abgelichtet werden. Die Kameras, die nun im Film klicken, sind jene, welche die englische Ausnahmesängerin Amy Winehouse auf Schritt und Tritt begleiteten, bis sie 2011 mit 27 Jahren starb.

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