Zum Hauptinhalt springen

Die Goldene Himbeere geht an...

Traditionell findet vor den Oscar-Wahlen die Vergabe des Preises für den schlechtesten Film statt: Die zweifelhafte Ehre gebührt in diesem Jahr einem US-amerikanischen Fantasyfilm.

Bei der Vergabe der Goldenen Himbeere für die schlechtesten Filmleistungen des Jahres hat am Samstagabend der Fantasyfilm «Die Legende von Aang» voll abgeräumt. Die Filmversion von Regisseur M. Night Shyamalan zu einer US-Fernsehserie hatte die zweifelhafte Ehre, nicht nur die Goldene Himbeere für den schlechtesten Film, sondern auch für den schlechtesten Regisseur, das schlechteste Drehbuch und den schlechtesten Nebendarsteller zu bekommen. Zudem wurde er bei der Zeremonie am Vorabend der Oscar-Verleihung in der neuen Kategorie des schlimmsten Einsatzes von 3D-Technik ausgezeichnet.

«Diese Art Film lässt vermuten, dass die Produzenten beim Dreh die Goldene Himbeere im Kopf hatten», sagte John Wilson, der Gründer der Goldenen Himbeere Stiftung, die seit 1981 die Preise vergibt. Der Film erzählt die Geschichte von Aang, einem jungen Avatar, der aus seiner Kindheit gerissen wird, um zu verhindern, dass die Feuer-Nation die Wasser-, Erd- und Luft-Nationen versklavt. Der Film zu der US-Zeichentrickserie «Avatar - Der Herr der Elemente» wurde von den Kritikern verrissen, spielte an den Kinokassen aber 320 Millionen Dollar ein.

«Sex and the City 2» ebenfalls ausgezeichnet

Die US-Filmkomödie «Sex and the City 2» erhielt ebenfalls Goldene Himbeeren für die schlechteste Hauptdarstellerin und das schlechteste Schauspielerensemble. Der Preis wurde Sarah Jessica Parker, Kristin Davis, Kim Cattrall und Cynthia Nixon gemeinsam verliehen. Ashton Kutcher erhielt für seine Rolle in «Kiss & Kill» und «Valetinstag» den Preis als schlechtester Hauptdarsteller, Jessica Alba hatte das Pech, als schlechteste Nebendarstellerin in gleich vier Filmen gewählt zu werden.

Anders als bei der Oscar-Zeremonie erscheinen die Preisträger selten zur Vergabe der Goldenen Himbeeren im Barnsdale Gallery Theater in Los Angeles. Auch dieses Jahr war keiner der Ausgezeichneten bei der Zeremonie anwesend. Der Preis in Form einer Himbeere hat etwa einen Wert von fünf Dollar.

AFP/mrs

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch