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Der König des Untergrunds

Martin «Tino» Schippert kam aus der Halbstarkenszene und wurde in den Sechzigerjahren Anführer der Zürcher Lone-Star-Gang. Diese fiel auf durch ihre Rockerkleidung, ihre Freiheitsliebe, aber auch ihren Hang zu Gewalt und Kriminalität.
Ende der Sechziger war Tino als Symbolfigur des Rebellen unter Zürcher Intellektuellen beliebt. Friedrich Dürrenmatt traf sich mit ihm, und er mischte mit bei den studentischen Unruhen rund um die Globus-Krawalle (Bild).
Um einer Freiheitsstrafe zu entgehen, floh Tino Ende der Siebziger nach Bolivien. Dort verstarb er 1982, im Alter von nur 35 Jahren. Seine genaue Todesursache ist unklar. Vermutlich starb er an Erschöpfung. Kurz vor seinem Tod floh er aus bolivianischer Haft, welche ihm physisch stark zusetzte. Die anschliessende anstrengende Flucht durch den Dschungel könnte für seinen Körper zu viel gewesen sein. Am Donnerstag zeigt das Arthouse Movie 2 einen Dokumentarfilm über Tinos Leben.
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Sie haben einen Dokumentarfilm über Tino, einen Anführer der hiesigen Rockerszene der Sechziger- und Siebzigerjahre, gedreht. Weshalb kommt dieser Film gerade jetzt heraus?

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