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Der geklaute Film

Ein Mann im Taxi politisierte, und eine Kutsche verwandelte sich in einen Kürbis: Die letzten Tage der Berliner Filmfestspiele brachten mit dem Iraner Jafar Panahi einen verdienten Sieger, aber auch pure Kinomagie.

Knallharte Realität im Taxi: Im Siegerfilm von Jafar Panahi fährt die iranische Gegenwart vor.Foto: PD/Berlinale
Knallharte Realität im Taxi: Im Siegerfilm von Jafar Panahi fährt die iranische Gegenwart vor.Foto: PD/Berlinale

Das Kino kennt viele Götter, einer davon heisst Sergei Eisenstein und an der Berlinale wurde er entjungfert. Peter Greenaway zeigt in «Eisenstein in Guanajuato», wie der Schöpfer des «Panzerkreuzer Potemkin» erstmals Sex mit einem Mann hat. Und der englische Regisseur, der seine Filme gern auf die Formel «Architektur plus Bewegung» bringt, präsentierte an der Pressekonferenz auch gleich noch den Bauplan zum Film: Kino, Kino, Kino, Ficken, Kino, Kino, Kino.

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