Zum Hauptinhalt springen

Der «Alien»-Vater ist tot

Mit seinen düsteren Skulpturen und dem «Alien»-Monster erlangte H.R. Giger Berühmtheit. Nun ist der Schweizer Künstler im Alter von 74 Jahren gestorben.

H. R. Giger ist am Montag, 12. Mai 2014, im Spital den Verletzungen erlegen, die er sich bei einem Sturz zugezogen hatte. (Archivaufnahme 1995)
H. R. Giger ist am Montag, 12. Mai 2014, im Spital den Verletzungen erlegen, die er sich bei einem Sturz zugezogen hatte. (Archivaufnahme 1995)
Keystone
Für seine Mitwirkung an «Alien» wurde Giger 1980 ein Oscar in der Kategorie «Beste visuelle Effekte» verliehen, und sein Stil wurde einem breiteren Publikum bekannt.
Für seine Mitwirkung an «Alien» wurde Giger 1980 ein Oscar in der Kategorie «Beste visuelle Effekte» verliehen, und sein Stil wurde einem breiteren Publikum bekannt.
Keystone
... Kunsthaus Wien. (2011)
... Kunsthaus Wien. (2011)
Robert Jaeger, Keystone
1 / 5

Hans-Ruedi Giger, bekannt als H.R. Giger, machte sich weltweit einen Namen als er das extraterrestrische Wesen «Alien» für Ridley Scotts gleichnamigen Film (1979) schuf. Dafür erhielt er 1980 einen Oscar. Doch Gigers Faible fürs Morbide zeigte sich schon viel früher. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» gab er jüngst an, dass er als fünfjähriger Bub einen Totenschädel an einer Schnur mitten durch Chur schleifte. Statt Schulaufgaben zu büffeln, habe es ihn ins Rätische Museum gezogen, wo ihn im Kellergewölbe die Mumie einer ägyptischen Prinzessin faszinierte. Während der Hochbauzeichnerlehre goss er im Keller seine bizarren Ideen in Polyester. «Das sei alles chranks Züüg, meinte damals mein Lehrmeister», erinnerte sich Giger.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.