Das geheime Leben von Haustieren

Was treibt Ihre Katze, wenn Sie nicht zu Hause sind? Der Animationsfilm «The Secret Life of Pets» klärt über das geheime Leben der Haustiere auf.

Ziemlich verfressen: Prachtkatze Chloe im Animationsfilm «The Secret Life of Pets».

Ziemlich verfressen: Prachtkatze Chloe im Animationsfilm «The Secret Life of Pets».

(Bild: zvg)

Es ist das Jahr der tierischen Animationsstars. Nach den «Zoo­topia»- und «Ice Age: Collision Course»-Helden kommt bald auch die «Nemo»-Fortsetzung «Finding Dory» ins Kino.

Vorerst startet aber erst mal «The Secret Life of Pets» – ein knallbunter Kinospass über das geheime Leben unserer Haustiere. In den USA katapultierte sich der neue Streich der «Despicable Me»-Macher gleich am Startwochenende an die Spitze der Kinocharts.

Vom Knethaken massiert

Die unterschiedlichen Charaktere der sprechenden Tiere haben die Regisseure Chris Renaud und Yarrow Cheney hervorragend getroffen. Nachdem der treue Terriermischling Max und sein zotteliger Kumpel Duke (Dietmar Bär) bei einem Ausflug in New York von Hundefängern geschnappt wurden, mobilisiert das Schosshündchen Gidget die gesamte Nachbarschaft: Dackel Buddy, der sich gern vom Knet­haken der Küchenmaschine massieren lässt.

Wellensittich Sweetpea, der in Abwesenheit seines Herrchens Ventilator und PC-Flugsimulator zu eigenen Zwecken nutzt. Die verfressene Prachtkatze Chloe und Heavy-Metal-Pudel Leonard. Sowie Meerschweinchen Norman, das auf der Suche nach der Wohnung seines Menschen durch die Lüftungskanäle des Hauses kriecht.

Max und Duke geraten schliesslich in die Pfoten des nur äusserlich niedlichen Kaninchens Snowball. Das putzige weisse Tierchen ist Anführer der weggeworfenen Haustiere, einer im Untergrund lebenden, äusserst rachsüchtigen Truppe. Doch Rettung für die Freunde naht. Mithilfe des Falken Tiberius und des alten Bassets und Partykings Pops kommen die Retter auf die Spur der entführten Hunde.

Kindgerechtes Familienkino

Bis zum Showdown auf der Brooklyn Bridge breiten die Filmemacher ein bonbonfarbenes Manhattan mit liebenswerten tierischen Bewohnern aus. Verglichen mit den irrwitzigen Actionorgien und Gagfeuerwerken in Filmen wie «Madagascar» oder «Ice Age», bleibt «The Secret Life of Pets» erzählerisch allerdings ziemlich brav. Das etwas gedrosselte Erzähltempo, die übersichtliche Story und die freundlichen Charaktere machen den Film dennoch zu feinem, kindgerechten Familienkino.

«The Secret Life of Pets»: ab 28. Juli im Kino.

Berner Zeitung

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