Berner Shnit-Fesitval macht aus kurzen Filmen grosses Kino
Anfang Oktober findet in Bern das 14. internationale Kurzfilmfestival Shnit statt. Rund 200 Filme werden präsentiert. In der Rubrik «Bärner Platte», gibt es die neusten Kreationen von Berner Talenten zu sehen.

Zum 14. Mal flimmert Anfang Oktober das internationale Kurzfilmfestival Shnit in Bern und anderen Städte in aller Welt über die Leinwände. Rund 200 Kurzfilme aller Längen und Genres locken jeweils mehr als 30'000 Besucherinnen und Besucher an.
Playgrounds, also Spielplätze, nennen die Veranstalter die verschiedenen Austragungsorte rund um den Erdball. Dazu gehören Bangkok, Buenos Aires, Kairo, Kapstadt, Hong Kong, Moskau und San José.
Das Finale wird in New York ausgetragen, wo die Gewinner des internationalen Wettbewerb ausgezeichnet werden. Die Preise sind mit insgesamt 100'000 Franken dotiert.
Herzstück des zwölftägigen Festivals, das am 5. Oktober beginnt, ist der internationale Wettbewerb mit 60 Kurzfilmen aus aller Welt. Das Programm bietet vom Spielfilm über Dokumentar- und Animationsfilm bis zum Experimentalfilm eine breite Palette.
«Swiss Made» und «Bärner Platte»
Der nationale Wettbewerb «Swiss Made» widmet sich dem einheimischen Schaffen. Ausser Konkurrenz sind auch die neusten Kreationen von Berner Talenten in der Rubrik «Bärner Platte» zu sehen.
Am Standort Bern läuft Shnit im Progr, dem Zentrum des Festivals. Spielstätten sind unter anderem aber auch das Kornhausforum, die Heiliggeist und die Französischen Kirche oder das Galeriegeschoss des Berner Bahnhofs.
Für die Shnit-Macher ist der Kurzfilm eine flinke, wandelbare Kunstform mit man dem Puls der Zeit nachspüren kann. Die Shnit-Filme dauern mindestens eine, höchstens vierzig Minuten.
«In kürzester Zeit entführt er uns in Tiefen der menschlichen Psyche und in Abenteuerländer, nimmt uns mit auf Verfolgungsjagden, lässt uns in Liebesgeschichten schwelgen und animiert alles, was nicht niet- und nagelfest ist», schreiben die Organisatoren auf ihrer Homepage.
Shnit begann 2003 als bunter Abend mit VHS-Kassetten im alternativen Berner Kulturzentrum Reitschule. Seither hat sich der Anlass zu einem Festival mit internationaler Ausstrahlung entwickelt. Eine bittere Pille mussten die Shnit-Macher diesen Sommer schlucken: der Bund strich das Berner Kurzfilmfestival von seiner Beitragsliste.
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