Der «Alien»-Vater ist tot

Mit seinen düsteren Skulpturen und dem «Alien»-Monster erlangte H.R. Giger Berühmtheit. Nun ist der Schweizer Künstler im Alter von 74 Jahren gestorben.

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Philippe Zweifel@delabass

Hans-Ruedi Giger, bekannt als H.R. Giger, machte sich weltweit einen Namen als er das extraterrestrische Wesen «Alien» für Ridley Scotts gleichnamigen Film (1979) schuf. Dafür erhielt er 1980 einen Oscar. Doch Gigers Faible fürs Morbide zeigte sich schon viel früher. Gegenüber dem «Tages-Anzeiger» gab er jüngst an, dass er als fünfjähriger Bub einen Totenschädel an einer Schnur mitten durch Chur schleifte. Statt Schulaufgaben zu büffeln, habe es ihn ins Rätische Museum gezogen, wo ihn im Kellergewölbe die Mumie einer ägyptischen Prinzessin faszinierte. Während der Hochbauzeichnerlehre goss er im Keller seine bizarren Ideen in Polyester. «Das sei alles chranks Züüg, meinte damals mein Lehrmeister», erinnerte sich Giger.

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