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Am Kurzfilmfestival Shnit werden 300 Kurzfilme gezeigt, darunter sind auch 17 Berner Filme präsent. Warum das Festival für die lokale Filmszene wichtig ist, weiss die Interessengemeinschaft «Bern für den Film».
Claudia Salzmann
Vier Tiere treffen sich nach einer wilden Party. Ein Seitensprung endet in der Dose. Des einen Leid ist des anderen Freud und des einen Glück dem anderen ein Dorn im Auge. Doch für jedes Problem gibt es eine Lösung, oder?
zvg/Bernfilm
In einer heruntergekommenen Villa frönen drei künstlerisch tätige Mittzwanziger, zwei Männer, eine Frau, scheinbar ihrem zurückgezogenen Leben. Doch die Situation der idealistischen Aussteiger hat sich zugespitzt. Der Traum von der individuellen und künstlerischen Freiheit abseits von gesellschaftlichen Zwängen scheint ausgeträumt. Sie haben sich in einer komplizierten Dreiecksbeziehung verstrickt, wodurch die künstlerische Tätigkeit zur Nebensächlichkeit verkommen ist. Die Frau ist schwanger, und beide Mitbewohner kommen als Vater in Frage. In den Köpfen der beiden Männer regieren archaische Eifersuchtsgefühle. Die drei einst unzertrennlichen Freunde sind an einem Punkt der Entscheidung angelangt. Am „Point of no Return“. Am Nullpunkt.
zvg/Bernfilm
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Diese Präsenz freut natürlich nicht nur die Filmemacher, sondern auch die Interessengemeinschaft «Bern für den Film». «Das Shnit ist sehr wichtig für die jungen Berner Filmschaffenden», antwortet die Geschäftsführerin Stefanie Arnold auf Anfrage von Redaktion Tamedia. Dies aus zwei Gründen: Erstens sei es eine Gelegenheit, einen Kurzfilm zu zeigen. Nicht nur national, sondern gleich international, da das Festival auch in neun weiteren Orten weltweit stattfindet. Der zweite Grund sei noch gewichtiger, erklärt Arnold weiter. Die Filmschaffenden hätten am Festival die Gelegenheit, andere der gleichen Branche zu treffen. «Filmemachen ist Teamwork. Man muss sich in der Szene auskennen.»
Kurzfilm und Shnit boomen
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