15 Minuten Bond aus Jamaika

Im 25. Bond-Film bekommt es Daniel Craig mit Rami Malek («Bohemian Rhapsody») als Bösewicht zu tun.

Er spielt den neuen Bond-Bösewicht: Rami Malek («Bohemian Rhapsody»)

Er spielt den neuen Bond-Bösewicht: Rami Malek («Bohemian Rhapsody»)

(Bild: Andrew Kelly (Reuters))

Hans Jürg Zinsli@zasbros

Einen Titel hat er immer noch nicht, der 25. James-Bond-Film. Und die 007-Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson sowie Regisseur Cary Fukunaga geizten auch sonst mit Neuigkeiten, als sie aus Ian Flemings ehemaliger Villa auf Jamaika eine 15-minütige, live gestreamte Pressekonferenz abhielten. Was immerhin bestätigt ist: Neben Daniel Craig (Bond) werden auch Ralph Fiennes (M), Ben Whishaw (Q), Naomie Harris (Moneypenny) oder Léa Seydoux (Madeleine) wieder mitspielen. Und Bond wird zu Filmbeginn nicht im Dienst sein, sondern, nun ja, ausspannen auf jener Insel, wo schon «Dr. No» (1962) und «Live and Let Die» (1973) gedreht wurden. Auf Jamaika, eben.

Neben Lashana Lynch («Captain Marvel») und Ana de Armas («Blade Runner 2049») konnten die Bond-Produzenten als spektakulärsten Neuzugang Rami Malek vermelden, den Oscarpreisträger aus der Queen-Biografie «Bohemian Rhapsody». Aber Malek war nicht persönlich anwesend auf Jamaika, sondern grüsste von Dreharbeiten in New York. Er versprach immerhin, dass «Bond keinen einfachen Stand haben» werde. Das anschliessende Gespräch mit Daniel Craig und Co. beschränkte sich dann auf die Beantwortung beziehungsweise Umschiffung von drei dürftigen, online eingereichten Fragen.

«Bond 25» soll – nebst Schauplätzen auf Jamaika und in den Pinewood Studios in England – auch in Norwegen und Italien gedreht werden. Der Film kommt am 8. April 2020 in die Kinos.

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