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Jugend ist und macht Kunst

«La jeunesse est un art» heisst die neue Ausstellung im Aargauer Kunsthaus. 49 Künstlerinnen und Künstler aus allen Teilen der Schweiz präsentieren darin neue Arbeiten.

In der Überblicksausstellung sind frische und erfrischende Werke von Kunstschaffenden zu sehen, die höchstens 40 Jahre alt sind. Madeleine Schuppli, die Direktorin des Aargauer Kunsthauses, und ein Kuratorenboard haben die Künstler ausgewählt. Das Spektrum der Arbeiten, die zu sehen sind, ist sehr breit gefächert.

Ein roter Faden zwischen den Werken ist kaum auszumachen – bis auf einen: Die Kunstschaffenden waren aufgefordert, neue Arbeiten zu realisieren. Präsentiert werden Objekte, Wandmalereien, Installationen, Illustrationen und Fotografien.

Die Gruppenausstellung setzt auf Vielfalt und Gegensätze. Das Kunsthaus gibt den Kunstschaffenden mit «La jeunesse est un art» eine Plattform. Die Besuchenden erhalten die Möglichkeit, sich mit aktuellen Kunstarbeiten auseinanderzusetzen – und sie können sich dabei auch überraschen lassen.

Standortbestimmung

Schuppli will die Ausstellung als Standortbestimmung der jungen Schweizer Kunst verstanden wissen. Mit der Ausstellung stärkt das Kunsthaus seinen Ruf als Institution für Schweizer Kunst.

Anlass zur Ausstellung ist das 30-Jahr-Jubiläum des Manor-Kunstpreises, einem wichtigen Förderpreis des zeitgenössischen Kunstschaffens in der Schweiz. In der Überblicksschau sind jedoch einzig die Arbeiten von neun Manor-Preisträgern zu sehen.

Der Manor-Kunsptreis war erstmals 1982 in Luzern verliehen worden. Der Preis wird mittlerweile jedes Jahr in sechs Städten vergeben. Der Kunstpreis werde zur Förderung und nicht als Anerkennung verliehen, sagte Pierre-André Maus, Delegierter des Verwaltungsrates Maus Frères SA, vor den Medien.

Im Untergeschoss des Aargauer Kunsthauses werden die 128 Kunstschaffenden, die bislang den Preis erhielten, mit ihren Ausstellungskatalogen und neuen Monografien vorgestellt. Die Ausstellung «La jeunesse est un art» dauert bis zum 18. November. Ein Katalog mit über 300 Seiten stellt die 49 Kunstschaffenden vor.

SDA/lmm

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