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Immer ein Hauch von Melancholie

Das Fotomuseum Winterthur widmet André Kertész (1894–1985) eine grosse Retrospektive. Der Fotokünstler liebte das Spiel mit Licht und Schatten, mit Spiegelungen und Perspektiven.

Durch Zerrspiegel verfremdete Frauenakte: André Kertészs (rechts im Bild) «Distorsion No. 41».
Durch Zerrspiegel verfremdete Frauenakte: André Kertészs (rechts im Bild) «Distorsion No. 41».
PD

Es war wohl ziemlich tollkühn, als die Schreibende vor Jahren eine New Yorker Galerie betrat und sich nach dem Preis einer Fotografie erkundigte, die ihr überaus gefiel. Nichts weiter als eine Gabel auf einem weissen Tellerrand war da abgebildet. Die diagonal verlaufende Gabel und der am oberen Bildrand angeschnittene Teller warfen ihre Schatten auf eine gleissend helle Unterlage. Ein formvollendetes, sensationelles Bild.

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