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«Greta Thunberg ist ein Kind ohne Kindheit»

Adolf Muschg wählt grün. Der Schriftsteller über die Klimabewegung, Lampenfieber im Alter – und warum er kein Hypochonder mehr ist.

Vom Zürichsee in die Welt hinaus und wieder zurück: Adolf Muschg in seinem Garten in Männedorf. Foto: Sabine Rock
Vom Zürichsee in die Welt hinaus und wieder zurück: Adolf Muschg in seinem Garten in Männedorf. Foto: Sabine Rock

Sie sind im Mai 85 Jahre alt geworden. Wie geht es Ihnen?

Ich kann noch laufen, mit Ihnen sprechen, Bücher lesen und reisen. Es ist eindeutig, dass der Bewegungsradius kleiner wird. Aber ich vermisse das, was ich hatte oder mir einbildete zu haben, immer weniger. Zwar kann ich mir nicht vorstellen, dass ich einmal allein mit einem Bett zufrieden sein werde. Aber eigentlich wäre das Menschsein dazu gedacht, dass man in jeder Phase schätzt und mag, was diese zu bieten hat.

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