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TV-Kritik: Leipzig liegt in Afghanistan

Der «Tatort» aus Leipzig handelte von Exil-Afghanen – und Drogen sowie Terrorismus. Es war trotz der Klischees ein hoch spannender Krimi.

Nach Til Schweigers actiongeladenem «Tatort»-Debüt in Hamburg war die Reihe gestern an den Leipzigern. Wer sich eine Verschnaufpause erhofft hatte, sah sich enttäuscht. Zwar wurden zum Auftakt nicht drei Menschen um die Ecke gebracht – dafür verbrannte ein afghanischer Student lebendigen Leibes. Und das ausgerechnet vor den Augen zweier junger Kiffer, deren Blick von afghanischem Haschisch benebelt war.

Nun könnte man weitere Parallelen aufzeigen, zum Beispiel zwischen den Schauspielern. Wie bei Til Schweiger heisst es von Simone Thomalla, die die Leipziger Kommissarin Saalfeld spielt, dass sie bloss einen Gesichtsausdruck beherrscht (jenen der Empörung). Was die Mimen, die beide als Sexsymbole gelten, ausserdem gemeinsam haben: hohe Einschaltquoten. Doch genug Sexismus für jetzt, zumal die aktuelle Folge aus Leipzig die Show von Saalfelds Partner Keppler war.

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