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TV-Kritik: Der steinerne Franz

Der gestrige «DOK» thematisierte Samih Sawiris' Andermatt-Projekt. So richtig spannend wurde der Film erst, als ein liberales Urgestein seine Bedenken anmeldete.

Sehr skeptisch: Das Urner Urgestein Steinegger. Im Hintergrund Samih Sawiris.
Sehr skeptisch: Das Urner Urgestein Steinegger. Im Hintergrund Samih Sawiris.
Keystone
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Eine knappe Stunde lang wiederholte und bebilderte «Alpen-Monopoly in Andermatt» Altbekanntes: dass Samih Sawiris ein Tausendsassa ist, der mit seiner jovialen Art mit millionenschweren Financiers und Bundesräten ebenso spielend leicht ins Gespräch kommt wie mit Architekten, Viehhändlern oder Bauarbeitern. Dass die Bergbewohner von Andermatt ohne Sawiris' Megaprojekt einer (noch) unsichereren wirtschaftlichen Zukunft entgegensehen. Dass die ambitionierten Baupläne des ägyptischen Investors bei Freunden des Althergebrachten auf Skepsis stossen. Zwar hofften die Filmemacher offenbar, einen ehemaligen Festungswächter und den Dorfpfarrer zu Kritik gegen das Tourismusprojekt zu verleiten, aber mehr als ein paar verdruckst-gewundene Statements brachten sie aus den beiden nicht heraus.

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