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«The Sopranos»

Vogelfutter voller Mafia-Dollars

Am Ende, nach 86 Episoden von «Die Sopranos», ist der Zuschauer wieder am Anfang. Das Serienpersonal freilich ist stark vermindert. Mehrere Leute, darunter eine Frau, sind als FBI-Spitzel enttarnt und liquidiert worden. Einen aus dem innersten Führungskreis haben sie in der Lederdisco ertappt und bald zu Tode geprügelt, weil Schwule in der Mafia nichts zu suchen haben. Und jener Rivale von Tony Soprano, der beim Sex zwecks Selbststimulation der Frau gern eine Pistole an die Schläfe drückte, ist von eben einer solchen Bettpartnerin in einem Beziehungsstreit erschossen worden. Und so weiter; ins Detail gehen können wir nicht, weil das die Sehfreude jener killen würde, die die Geschichte noch vor sich haben.

Halten wir einfach fest: Die Liste der Toten ist lang und das Meer vor New Jersey, wo die famose Handlung spielt, voll von ihnen. Doch täuscht sich, wer deswegen meint, dieser TV-Stoff sei die schiere Düsternis – nein, selten konnte man so lachen wie bei den 2007 ausgelaufenen «Sopranos».

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