Zum Hauptinhalt springen

«Tatort» Luzern mit Verstärkung aus Hollywood

Der erste «Tatort»-Krimi in Luzern erhält eine attraktive Hilfe. Die US-Schauspielerin und «CSI»-Star Sofia Milos spielt an der Seite von Stefan Gubser.

Der neue «Tatort»-Star: Sofia Milos stellt sich den Schweizer Medien vor.
Der neue «Tatort»-Star: Sofia Milos stellt sich den Schweizer Medien vor.
Keystone
Neues Team: Schauspieler Stefan Gubser und Sofia Milos im Hotel Schweizerhof in Luzern.
Neues Team: Schauspieler Stefan Gubser und Sofia Milos im Hotel Schweizerhof in Luzern.
Keystone
Die US-Schauspielerin Sofia Milos ist in der Schweiz aufgewachsen.
Die US-Schauspielerin Sofia Milos ist in der Schweiz aufgewachsen.
Keystone
1 / 5

Am 26. April fällt die Klappe zum ersten «Tatort»- Krimi in Luzern - mit attraktiver Hilfe aus Amerika: Neben Stefan Gubser als Kommissar Flückiger spielt nämlich CSI-Star Sofia Milos. Regie führt Markus Imboden. Das SF lüftete am Freitag den Schleier.

Der erste Schweizer «Tatort» nach dem Wiedereinstieg des Schweizer Fernsehens (SF) in den Verbund führt Kommissar Reto Flückiger von seiner alten Stelle am Bodensee nach Luzern. Dort wird er Leiter der Fachgruppe «Delikte Leib und Leben». Und das Drehbuch lässt ihm keine Zeit zum Einarbeiten. Schon ruft das erste Verbrechen!

Kommissar Flückiger erhält dabei attraktive Unterstützung. Abigail Lanning aus Chicago absolviert nämlich ein Ausbildungsprogramm bei der Luzerner Polizei. Und schon heute darf man gespannt sein, was sie denn am Vierwaldstättersee so alles lernt, was sie nicht schon am Lake Michigan kapiert hat.

Milos kennt die Schweiz

Gespielt wird Frau Lanning von Sofia Milos, bekannt als die Yelina Salas aus der Investigationsserie «CSI: Miami». Die Schauspielerin kennt die Schweiz: Bis zum 14. Lebensjahr ist sie in der Umgebung von Zürich aufgewachsen. Erstmals wurde sie nun für eine schweizerische Produktion verpflichtet.

«Wunschdenken» ist der Titel des Luzerner «Tatortes». Regie führt Markus Imboden. Er erhielt erst vor Kurzem den Grimme-Preis 2010 für den ZDF-Krimi «Mörder auf Amrum». Kameramann ist der mehrfach ausgezeichnete Rainer Klausmann. Das Drehbuch schrieb Nils-Morten Osburg (»Kennedys Hirn», «Der Keiler»)

Freude herrscht

In Luzern freut man sich heute schon über die höheren medialen Weihen durch den «Tatort». Behörden und Luzern Tourismus sind überzeugt, dass dank dem televisionären Verbrechen der Ruf von der wunderschönen Stadt nachhaltig ins benachbarte deutschsprachige Ausland dringt.

Sieht man vom Brand der Kapellbrücke ab, so sind seit dem letzten wirklich erfolgreichen Product Placement immerhin schon über 200 Jahre vergangen. «Es lächelt der See, er ladet zum Bade», schrieb damals Friedrich Schiller im «Wilhelm Tell» - mit einem sagenhaften, auch für das schweizerische Selbstverständnis durchschlagenden Erfolg.

SDA/jak

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch