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Sie träumen von Kopenhagen

Diese Kandidaten treten heute Samstagabend in der Entscheidungsshow im SRF gegeneinander an. Wer von ihnen wird in Kopenhagen am ESC die Schweiz vertreten?

Der Charmeur: Mit Leichtigkeit und italienischem Charme will der  Berner Coiffeur Nino Colonna am Eurovision Songcontest punkten. Colonna war 2001 Kandidat in der zweiten Staffel von «Big Brother Schweiz»  und konnte bereits mit einem Song in den Charts landen.  Sein Lied «La luce del cuore» ist eingängig und verbreitet gute Laune. Mehr aber auch nicht. Da ist  schlicht zu wenig, was nach dem letzten Ton hängen bleiben könnte. Dafür ist die Stimme von Colonna zu dünn und die musikalische Idee zu simpel. Gegen den pompösen Eurodance und die stimmgewaltigen Balladen anderer Länder würde sich  dieser Beitrag wohl kaum durchsetzen können.mk
Der Charmeur: Mit Leichtigkeit und italienischem Charme will der Berner Coiffeur Nino Colonna am Eurovision Songcontest punkten. Colonna war 2001 Kandidat in der zweiten Staffel von «Big Brother Schweiz» und konnte bereits mit einem Song in den Charts landen. Sein Lied «La luce del cuore» ist eingängig und verbreitet gute Laune. Mehr aber auch nicht. Da ist schlicht zu wenig, was nach dem letzten Ton hängen bleiben könnte. Dafür ist die Stimme von Colonna zu dünn und die musikalische Idee zu simpel. Gegen den pompösen Eurodance und die stimmgewaltigen Balladen anderer Länder würde sich dieser Beitrag wohl kaum durchsetzen können.mk
zvg
Die Angepassten: In der ersten Staffel von «The Voice of Switzerland» sind sie zwar weit gekommen, aufs Siegertreppchen kam dann aber eine andere. Diesmal stehen die Sterne besser, sollte man meinen: Iris Moné, Ricardo Sanz und Gisel De Marco (Bild v.l.) treten unter dem Namen «3 For All» als geballte Ladung an. In der  Powerballade «Together Forever» steckt ein bisschen Eurodance, ein bisschen Latinofeeling, etwas Glamour und durchaus Leidenschaft. Ein Song, wie ihn Ralph Siegel nicht ESC-tauglicher hätte schreiben können. Nur liegt eben hier auch das Problem: Das Lied ist dermassen nichtssagend, dass es  zwingend eine umwerfende Perfomance braucht, um in Erinnerung zu bleiben. Wir drücken die Daumen.mk
Die Angepassten: In der ersten Staffel von «The Voice of Switzerland» sind sie zwar weit gekommen, aufs Siegertreppchen kam dann aber eine andere. Diesmal stehen die Sterne besser, sollte man meinen: Iris Moné, Ricardo Sanz und Gisel De Marco (Bild v.l.) treten unter dem Namen «3 For All» als geballte Ladung an. In der Powerballade «Together Forever» steckt ein bisschen Eurodance, ein bisschen Latinofeeling, etwas Glamour und durchaus Leidenschaft. Ein Song, wie ihn Ralph Siegel nicht ESC-tauglicher hätte schreiben können. Nur liegt eben hier auch das Problem: Das Lied ist dermassen nichtssagend, dass es zwingend eine umwerfende Perfomance braucht, um in Erinnerung zu bleiben. Wir drücken die Daumen.mk
zvg
Die Stimmgewaltige: Man hört sich auf der Website des Schweizer Fernsehens durch die ESC-Beiträge und klickt Yasmina Hunzingers Song an. Und plötzlich weiss man, was die Jurymitglieder von «The Voice of Germany» 2011 gedacht haben müssen,  als die in Deutschland lebende Basler Sängerin dort die Fernsehbühne betrat:  Endlich eine, die weiss, was sie mit ihrer Stimme anzustellen hat. Eine, welche die Töne auch live trifft. Eine, die mit ihrer soulig-kraftvollen Ballade «I Still Believe» jenen ESC-Pathos verströmt, der in der Show gefragt ist. Mit ihrem langen, feuerroten Haar hat Hunzinger zudem Glamourpotenzial. Jetzt noch ein golden funkelndes Kleidchen und eine Windmaschine – und der ESC-Auftritt ist gebongt. stc
Die Stimmgewaltige: Man hört sich auf der Website des Schweizer Fernsehens durch die ESC-Beiträge und klickt Yasmina Hunzingers Song an. Und plötzlich weiss man, was die Jurymitglieder von «The Voice of Germany» 2011 gedacht haben müssen, als die in Deutschland lebende Basler Sängerin dort die Fernsehbühne betrat: Endlich eine, die weiss, was sie mit ihrer Stimme anzustellen hat. Eine, welche die Töne auch live trifft. Eine, die mit ihrer soulig-kraftvollen Ballade «I Still Believe» jenen ESC-Pathos verströmt, der in der Show gefragt ist. Mit ihrem langen, feuerroten Haar hat Hunzinger zudem Glamourpotenzial. Jetzt noch ein golden funkelndes Kleidchen und eine Windmaschine – und der ESC-Auftritt ist gebongt. stc
zvg/Jessica Meier
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Während die meisten Länder schon wissen, wen sie vom 6. bis 10. Mai an den diesjährigen Eurovision Song Contest schicken, steht bei uns die grosse Entscheidung noch an. Sechs Kandidaten kämpfen heute Samstagabend auf SRF1 um den Platz im Halbfinal in Kopenhagen. Wir haben die Songs unter die Lupe genommen.

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