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Mein lieber Scholli

An der Fussball-WM laufen auch Ex-Fussballer auf – als Experten. Einer unter ihnen tut sich besonders hervor.

Auf den Spuren von Netzer/Delling: ARD-Experten Matthias Opdenhövel, Mehmet Scholl.
Auf den Spuren von Netzer/Delling: ARD-Experten Matthias Opdenhövel, Mehmet Scholl.

An den TV-Schirmen tummeln sich derzeit fast mehr Fussballer als in den WM-Stadien. Auf SRF geben sich Ratinho, Raphael Wicky und andere die Klinke in die Hand. Michael Ballack analysiert mit Alexis Lalas auf dem US-Sender ESPN, und am chinesischen Staatsfernsehen erklärt Arne Friedrich die Raffinessen des Spiels. Dutzende andere tun es ihnen gleich. Die Moderationskombination aus Ex-Fussballer und Journalist gibt es schon länger, an dieser WM aber ist sie das Nonplusultra der Berichterstattung. Das Konzept dahinter ist simpel: hier Rhetorik, dort Fachwissen. Theoretisch jedenfalls. Denn die meisten Experten, mal abgesehen vom irrlichternden Diego Maradona auf Telesur, begeben sich selten in die analytische Gefahrenzone, sondern erklären brav, was der Zuschauer selber schon gemerkt hat.

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