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Medienpreis für Schweizer Dokfilmerin

Karin Bauer erhielt für ihren SF-Dokfilm «Der Asylchef und die Nigerianer» den Europäischen Civis Fernsehpreis in der Sparte Information. Auch ein Luzerner Trickfilm wurde belohnt.

Karin Bauer hatte den Chef des Bundesamtes für Migration (BFM), Alard du Bois-Reymond, während dessen ersten Amtsjahres begleitet. Den Preis in der Sparte Unterhaltung ging an den Drehbuchautor Richard Cottan für «Kommissar Wallander – Mörder ohne Gesicht» (ARD/BBC).

Die Luzerner Studierenden Andrea Schneider, Loretta Arnold, Fabio Friedli und Marius Portmann wurden für ihren Film «Heimatland» mit dem European Young Civis Media Prize geehrt. Der Beitrag handelt von den Ängsten eines Schweizer Bünzlis vor seinem türkischen Nachbarn.

690 Programme aus 23 Ländern

Der Civis Medienpreis ging in diesem Jahr zudem an Produktionen der deutschen Sender WDR, BR und Radio Essen. Die mit insgesamt 40'000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt Beiträge, die das «friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher nationaler, ethnischer, religiöser oder kultureller Herkunft» fördern.

An dem Wettbewerb nahmen 690 Programme aus 22 EU-Ländern und der Schweiz teil, wie es im Communiqué hiess. Schirmherren des Medienpreises, der am Donnerstag im Aussenministerium in Berlin verliehen wurde, waren der deutsche Bundespräsident Christian Wulff und der Präsident des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek.

(SDA)

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