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«Man ist mit ihm nie auf der sicheren Seite»

Am Mittwoch jährt sich Klaus Kinskis Todestag zum 20. Mal: Was zwei bekannte Schweizer Schauspieler über ihn sagen und wie der Wüterich Kurt Aeschbacher eine Glanzstunde bescherte.

Genie? Wahnsinn? Beides zugleich? Hier geht Kinski dem Regisseur Werner Herzog an die Gurgel. Doch man lasse sich nicht täuschen: Mit Herzog drehte Kinski seine besten Filme – «Nosferatu», «Woyzeck», «Fitzcarraldo».
Genie? Wahnsinn? Beides zugleich? Hier geht Kinski dem Regisseur Werner Herzog an die Gurgel. Doch man lasse sich nicht täuschen: Mit Herzog drehte Kinski seine besten Filme – «Nosferatu», «Woyzeck», «Fitzcarraldo».
Keystone
Ein Bewunderer: «Kinski war ein geniales, hypersensibles Schauspieler-Tier», sagt Martin Rapold.
Ein Bewunderer: «Kinski war ein geniales, hypersensibles Schauspieler-Tier», sagt Martin Rapold.
Keystone
Der letzte Film: Kinski während der Dreharbeiten zu «Kinski Paganini» im Jahre 1987.
Der letzte Film: Kinski während der Dreharbeiten zu «Kinski Paganini» im Jahre 1987.
Keystone
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«Schrei ich, oder schrei ich nicht??», schreit der irre blonde Mann im weissen Anzug. «Und du sagst es mir nicht, ob ich schrei... ach, leck mich doch am Arsch!! Der Moment ist bald gekommen, wo ich dir in die Fresse haue!!»

Diese Szene vom «Fitzcarraldo»-Set (siehe Videos) gehört zu jenen legendären Ausrastern, die Klaus Kinskis Image als Obercholeriker der deutschen Schauspielgilde geprägt haben. Kinski, der am 23. November 1991 verstorben ist, gehört noch immer zu den umstrittensten Schauspielern des deutschsprachigen Raums – es gibt Kinski-Liebhaber und Kinski-Hasser, und dazwischen gibts fast nichts.

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