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Leben wie in der Serie: «Fargo»

Ein rotes Béret und warme Lammfellkragen: Schauspielerin Kirsten Dunst glänzt in der neusten «Fargo»-Staffel als Siebzigerjahre-Ikone. Ein Stil, der auch im Winter 2015 taugt.

Ein schöner Mantel, den Peggy da trägt. Das warme, karierte Stück mit weissem Kragen und Muff­ärmeln wurde extra für Kirsten Dunst gefertigt. Genauer: Es wurden mehrere Exemplare genäht. Eines davon wurde Anfang November auf dem amerikanischen Ebay versteigert. Es ging für 271 Dollar über den digitalen Ladentisch. Wer einen ähnlichen Mantel sucht (wir haben einen ohne Kragen gefunden, siehe links), wird wohl am ehesten in Secondhand-Shops und Vintage-Läden fündig. nk
Ein schöner Mantel, den Peggy da trägt. Das warme, karierte Stück mit weissem Kragen und Muff­ärmeln wurde extra für Kirsten Dunst gefertigt. Genauer: Es wurden mehrere Exemplare genäht. Eines davon wurde Anfang November auf dem amerikanischen Ebay versteigert. Es ging für 271 Dollar über den digitalen Ladentisch. Wer einen ähnlichen Mantel sucht (wir haben einen ohne Kragen gefunden, siehe links), wird wohl am ehesten in Secondhand-Shops und Vintage-Läden fündig. nk
zvg
Fargo liegt in Bern: Im Videoclip «La Danse» von Heidi Happy fahren junge, fröhliche Menschen Ski. In Vintage-Outfits von Fizzen, die wunderbar nach «Fargo» passen würden. Seit Anfang der Neunzigerjahre verkauft die Berner Institution Kleider und Accessoires – auch solche von vor 30, 40 Jahren. Wer grösser denkt, reist auch am besten nach Bern: Renoli Designbörse&Brockenstube an der Schwarztorstrasse hat Vintage-Möbel. nk
Fargo liegt in Bern: Im Videoclip «La Danse» von Heidi Happy fahren junge, fröhliche Menschen Ski. In Vintage-Outfits von Fizzen, die wunderbar nach «Fargo» passen würden. Seit Anfang der Neunzigerjahre verkauft die Berner Institution Kleider und Accessoires – auch solche von vor 30, 40 Jahren. Wer grösser denkt, reist auch am besten nach Bern: Renoli Designbörse&Brockenstube an der Schwarztorstrasse hat Vintage-Möbel. nk
Stefan Anderegg
In «Fargo» bohren die Bösen auch mal ein Loch in einen zugefrorenen See und entsorgen Leichen auf diese Art. Viel romantischer ist es aber mit Sicherheit, auf einem zugefrorenen Gewässer Schlittschuh zu laufen: Vielleicht wird das diesen Winter auf dem paradiesisch schönen Häftli bei Meienried im Seeland ja wieder einmal möglich sein. Die abgeschnittene Schlaufe der Alten Aare gefriert etwa alle drei bis fünf Jahre zu, zuletzt 2012. fs
In «Fargo» bohren die Bösen auch mal ein Loch in einen zugefrorenen See und entsorgen Leichen auf diese Art. Viel romantischer ist es aber mit Sicherheit, auf einem zugefrorenen Gewässer Schlittschuh zu laufen: Vielleicht wird das diesen Winter auf dem paradiesisch schönen Häftli bei Meienried im Seeland ja wieder einmal möglich sein. Die abgeschnittene Schlaufe der Alten Aare gefriert etwa alle drei bis fünf Jahre zu, zuletzt 2012. fs
Beat Mathys
1 / 7

1979 im mittleren Westen. Es ist kalt und oftmals düster, skurrile Figuren kämpfen mit und gegen die Schwermut. Und da ist Kirsten Dunst. Sie spielt in der 2.? Staffel der US-Serie «Fargo» Peggy Blomquist, die im rosa gestrichenen Friseursalon arbeitet.

Ihre Farah-Fawcett/Jane-Fonda-Frisur ist mal unter einem roten Béret versteckt, dann fallen ihre blonden Locken über den gestreiften Siebzigerjahre-Strickpulli oder sitzen auf den Schultern, die mit einer adretten Pünktlibluse umhüllt werden.

Man könnte sagen: Netflix oder Channel 4 anstellen und Modeschau geniessen! Denn bei «Fargo» ist Stil nicht Neben-, sondern Hauptsache. Eigentlich geht es ja darum, ein Verbrechen aufzuklären (die Serie beruht auf dem gleichnamigen Film der Gebrüder Coen aus dem Jahr 1996). Doch in dieser frostig-grotesken Szenerie stechen Mäntel, Hüte und Accessoires geradezu heraus.

Kirsten Dunst soll auch privat ein grosser Fashion-Fan sein. Doch bleiben wir bei Peggy. Diese hortet Modemagazine und träumt von L. A. – ist aber einer Kleinstadt gefangen. Was bedeutet, dass sie ihre Wünsche in Stil verpackt.

In einen karierten lila Mantel mit weissem Kragen zum Beispiel. Eine altrosa Blümchenbluse oder in hohen Lederstiefeln. Auf dem rostbraunen Stoffsofa sitzt sie mit Mann Ed, der trägt Bluejeans und Jeanshemd, im Hintergrund ist ein kitschiges Ölgemälde zu sehen, in goldenem Rahmen natürlich, und auf dem Eichentisch steht ein bräunliches Glasgebilde, Aschenbecher, oder Schüssel, man weiss es nicht.

Und sonst? Siebziger-Jahre pur, oder: Zeitlos funktionelle Kleidung. Denn: Unförmige Jacken mit künstlichen Kragen? Skipullis mit zeitlosen Ausschnitten? Kommt alles in regelmässigen Abständen wieder. Täschchen, die glitzern, Knickerbocker zum im Schnee herumrutschen und unisex Winterstiefel für die langen kalten Winter in North Dakota. Oder im Kanton Bern.

Leben wie in der Serie: In loser Folge stellen wir den Lifestyle einer TV-Serie sowie Ideen für Nachahmer vor. Bereits erschienen: «Downton Abbey», «Nashville», www.bernerzeitung.ch.

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