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Heinzmanns «kleine Schwester»

Am Samstag schicken die Coachs von «The Voice of Switzerland» ihre Talente in die Battles. Im Team von Stefanie Heinzmann sind gleich zwei Bernerinnen am Start: Eine davon ist die 16-jährige Veronica Fusaro aus Thun.

Am Samstagabend enttäuschten gleich alle drei Berner Hoffnungsträgerinnen bei «The Voice».
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Screenshot/SRF
Die 27-jährige Architektin Carla Quartas konnte sich gegen ihren Konkurrenten Brendon Schoen Johnson nicht durchsetzen.
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Trotz Niederlage gegen Teamkollegin Celine Bührer ist die gebürtige Portugiesin weiterhin dabei. Marc Sway holte sie mittels «Save» in sein Team.
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zvg
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Für Veronica Fusaro hätte die Teilnahme bei «The Voice of Switzerland» (TVOS) nicht besser laufen können. «Ich wollte ins Team von Stefanie Heinzmann, ich bin im Team von Stefanie Heinzmann», sagt die 16-jährige Thunerin eine Woche nach ihrem TV-Auftritt bei den Blind Auditions und strahlt. Heinzmann hatte sich zwar als Einzige und auf den letzten Drücker für Fusaro umgedreht – aber wie es klang, aus vollster Überzeugung. «Sie ist super, sie ist ein Herzensmensch», schwärmte die Walliser Jurorin. Und erkannte sich in ihrem neuen Zögling spontan wieder: «Veronica ist wie ich.» Auch Jurykollege Stress entgingen die Parallelen nicht: «Die beiden haben ein bisschen den Schwesternlook.»

Ihr eigenes Ding

In Wirklichkeit geht die Ähnlichkeit zwischen der Gymnasiastin Fusaro und der erfolgreichen Sängerin Heinzmann gar über den unkomplizierten Turnschuhlook, die langen Haare und die Brille hinaus. Auch Fusaros Bodenständigkeit, ihre natürliche Ausstrahlung und die unverkrampfte Art zu reden erinnern stark an Heinzmann, als diese 2008 im Alter von 18 Jahren den Castingwettbewerb von Stefan Raab gewann. Dass ihr Stefanie-ähnliches Wesen authentisch und ungespielt ist, wird sofort klar, wenn einem Veronica Fusaro in ihrer Heimatstadt bei einem Glas Eistee gegenübersitzt. Denn diese junge Sängerin ist nicht der Typ, der krampfhaft Idole imitiert. Sie zieht ihr eigenes Ding durch.

So hat Veronica Fusaro beispielsweise ihren eigenen Youtube-Channel, auf dem sie regelmässig eigene Coverversionen ihrer Lieblingssongs postet – und damit grosse Beachtung findet. «Royals» von Lorde wurde über 800-mal angeklickt, «Nothing Like Us» von Justin Bieber weit über 17000-mal, und auch die Kommentare ihrer Community sprechen für Fusaros gesangliche Qualitäten. Coach Heinzmann dagegen sieht noch Verbesserungspotenzial. «Stefanie mag zwar die Farbe in meiner Stimme, meint aber, dass ich mich beim Singen noch viel mehr öffnen müsse», so Fusaro. Die Thuner Schülerin glaubt fest daran, dass ihr das gelingen wird. Denn obwohl sie auf den ersten Blick zurückhaltend und fast ein bisschen verletzlich wirkt, beschreibt sie sich selbst als aufgeschlossen und «eher crazy». Diese Stärke braucht sie auch, wenn sie bei «The Voice» weiterkommen will. Nun geht es erst mal in die Battles, die ab heute ausgestrahlt werden. Da wird Fusaro im Duell gegen ein anderes Mitglied aus dem Team Heinzmann antreten.

Leben für das Singen

Der mehrfache Versuch, mehr über Veronica herauszufinden, mündet in der Erkenntnis, dass sich das Leben des TVOS-Talents hauptsächlich um das Singen dreht. Zwar spricht sie ihre anderen Hobbys kurz an: das Fussballspielen, das Inlineskaten und das Zusammensein mit ihren Kollegen. «Aber Musik ist meine grösste Leidenschaft», betont sie zum Schluss. Und das Gespräch ist wieder in den rechten Bahnen. Veronica Fusaro singt in der Schulband, schreibt zu Hause ihre eigenen Songs und ist nebenbei auf der Suche nach einer passenden Band. «Wie viele andere träume auch ich davon, irgendwann einmal von der Musik leben zu können», sagt Fusaro. Doch obwohl ihr «The Voice of Switzerland» in diesem Moment als eine ideale Plattform erscheint, weiss sie um die Unsicherheit des Musikgeschäfts. «Ich bin Realistin – und deshalb will ich für meinen Traum hart arbeiten.»

The Voice of Switzerland:Start der Battles. Samstag, 15.März, 20.10 Uhr, SRF1.

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